Von der Kunst glücklich loszulassen oder das Ende eines Spielgruppenjahres

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu. Manche üben sich im Durchhalten, andere motivieren sich mit dem Ausblick der langen unbeschwerten Sommerferien. So oder so, der Abschied naht, sei es für die Kinder, die Eltern oder die Lehrer*innen. In dieser Phase geprägt vom Rückblick und vom Vorausschauen, stellt sich die Frage, was haben wir erreicht? Was hat sich getan? Sind wir gewachsen? Haben wir uns verändert?

Manchmal hilft da ein Zeugnis, ein Feedback des Chefs/der Chefin oder ein sonstiger Leistungsnachweis. Viel befriedigender ist es jedoch, wenn es da einen Moment gibt, bei dem ich spüren kann, genau so soll es sein. Dieser Moment und sei er nur ein Augenblick, hat das Potential, mir zu sagen, du hast etwas erreicht, es war dir wichtig, du hast alles gegeben und es ist genau so wie es sein sollte. Dies zu erkennen und zu erfahren ist ein grosses Glück und der nachhaltigste Lohn für eine erbrachte Leistung.

Als wir heute in der Spielgruppe noch etwas Zeit auf dem Spielplatz verbrachten, setzte ich mich in den Schatten des Baumes. Die Kinder waren alle beim gemeinsamen Spiel gefesselt. Es wurde ein Schatz gesucht, Blumen gesammelt, hin und her gerannt, versteckt und gefunden. Wenn eines nicht einverstanden war, wurde verhandelt, wenn eine Idee fehlte wurde überlegt und ausprobiert, es wurde befohlen und befolgt. Ich fühlte mich überflüssig, ja sogar faul und nutzlos. Ein überwältigendes Gefühl. Während mir der Impuls sagte, “Geh hin und bring dich ins Spiel”, sagte mir der Verstand “Bleib sitzen und halte dich zurück”.

Ein Jahr lang habe ich die Kinder begleitet. Sie kamen scheu und neugierig. Ich gab ihnen den Raum und die Möglichkeiten sich und andere Kinder zu entdecken. Ganz alleine, ohne Geschwister und Eltern. Für manche das erste Mal. Jedes hat nach und nach für sich entdeckt, wie es sich in der Gruppe behaupten kann. Es konnte erfahren, welche Bedürfnisse es selber oder auch die anderen Kinder haben. Es hat gelernt die eigenen zu vertreten und die der anderen zu respektieren. Wenn immer nötig stand ich bereit, allerdings nie ohne den Leitgedanken “Hilf es mir selbst zu tun” aus den Augen zu verlieren. Manchmal hat es gereicht, das Kind zu ermuntern es noch einmal selbst zu versuchen, manchmal musste ich eine andere Tätigkeit vortäuschen oder einem anderen Kind helfen, um das Kind dazu zu bringen, es selbst zu probieren. Während die ersten Spielgruppenstunden geprägt waren, dass ich an allen Ecken und Enden gefordert und gebraucht wurde, bin ich nun zum Ende des Jahres recht überflüssig geworden. Es ist nicht so, dass alle alles können, aber eine/r in der Gruppe kann es bestimmt und so landen nur noch wenige Fragen und Anliegen bei mir. Was für ein unglaubliches Gefühl muss das sein, wenn man im Alter von 3 – 5 Jahren sich so kompetent ausserhalb seines Daheim zurechtfinden kann! Ich denke, es ist genau das richtige, um nach dem Sommer im Kindergarten oder in einer neuen Gruppe zu starten.

Während ich mich diesen Gedanken hingebe, natürlich nicht ohne immer wieder die Kinder durchzuzählen, steht plötzlich ein Mädchen vor mir und hält mir einen kleinen Strauss mit selbst gepflückten Blumen hin. So wie es aussieht, bin ich doch nicht gänzlich vergessen gegangen. Ich bedanke mich und stelle fest: “Oje, jetzt habe ich gar keine Vase mit Wasser dafür.” Da meint der Junge der dazugestossen ist: “Ach, das ist doch kein Problem, geh nach Hause und stell sie dort ein. Wir brauchen dich hier nicht. Wir kommen schon klar.”

Hier ist er: MEIN Moment und ich kann glücklich loslassen.

Ein blumiges Dankeschön

Ich wünsche allen Eltern, Lehrer*innen, Spielgruppenleiter*innen und Kindern zum Schuljahresende einen guten Blick, um den persönlichen Moment des Erfolgs zu erkennen, um dann glücklich loszulassen und weiterzugehen.

Meeting Evopäd© – Säugetier

Mittels kurzen Blogartikeln stelle ich euch in regelmässigen Abständen, Beispiele aus meinem Arbeitsalltag mit der Evolutionspädagogik vor. Diese Einblicke sollen aufzeigen, welche Sicht die Evopäd© auf Verhaltensweisen hat und wie eine Lösung aussehen könnte.

Wer zum ersten Mal zu mir in eine Beratung kommt, der macht auch gleich Bekanntschaft mit der Säugetier-Stufe des Evopäd®-Modells. Die meisten Tests die ich in der ersten Beratung durchführe ordnen wir dieser Stufe zu. Dies macht auch Sinn, denn die Evolutionspädagogik® setzt damit an der Schnittstelle vom unbewussten zum bewussten Denken an. Wenn dieser Übergang, sowie auch die Verbindung von der rechten zur linken Hirnhälfte stabil ist, dann gelingt es am erfolgreichsten Stress zu überwinden und Problemlösungen zu finden.

Wenn jüngere Kinder zu mir in die Praxis kommen, dann liegt bereits eine liegende Holzacht an ihrem Platz am Tisch. Eine neue Umgebung, eine unbekannte Frau und eine Diskussion, bei der sich alles um die eigenen Person dreht, ist eine stressige Angelegenheit und verunsichert die meisten Kinder. Deshalb nutze ich dieses einfache Hilfsmittel und biete dem Kind die Gelegenheit, die Acht mit einer Kugel oder dem Finger abzufahren. Während ich erste Worte mit der erwachsenen Begleitperson wechsle, hat das Kind bereits die erste Stresshürde gemeistert. Die liegende Acht hat geholfen, das Kind spielerisch in seiner Gefühlssicherheit zu stärken. Bei älteren Klient*innen erfolgt die selbe Stabilisation mit einer gemalten liegenden Acht auf dem Papier und den dazugehörigen Schlaufen.

Viele allgemein bekannte Übungen aus Brain-Gym oder Bewegungsübungen aus der Kinesiologie unterstützen die Zusammenarbeit der Gehirnhälften und stabilisieren diese Stufe. Dies ist auch der Grund, weshalb viele Lehrpersonen sie im Unterricht einsetzen. Sie wissen, ein ausbalanciertes, stressfreies Gehirn lernt am besten und Kinder sind in der Regel gerne für Bewegungsübungen zu haben. Eine Win-Win-Situation für alle!

Ein grosser Vorteil bietet die Evopäd® in ihrer Interpretation, wann bzw. bei welchem Verhalten ein Kind (oder Erwachsener) von Übungen dieser Stufe profitieren kann. Ist eine Person aggressiv, traurig, ängstlich, schlecht gelaunt, weinerlich, nicht sicher in seinen Bedürfnissen, dann ordnen wir dies der Säugetierstufe zu. Dann ausgeführt, helfen die Übungen am meisten und ermöglichen es aus der Unausgeglichenheit herauszufinden.

Andere Themen dieser Stufe können sein: Probleme mit dem Zeitmanagement, Nähe/Distanzempfinden, links/rechts Unsicherheit, fehlende Händigkeit.

Möchtest du mehr erfahren? Evopäd® Übungen gezielt in der Schule oder auch privat einsetzen? Gerne gebe ich darüber Auskunft.

Säugetiere treffen sich

Ein anregendes Frühstücksgespräch

Unser heutige Start in den Tag begann zu meiner grossen Freude wieder einmal mit einem intensiven Frühstücks-Gespräch. Während dem Essen hörten wir in den Nachrichten, dass die gestrigen neuen Beschlüsse des Bundesrates zur Wiederöffnung nach dem Shutdown nicht überall auf Zustimmung stiessen.

Ich beobachtete, dass beide anwesenden Kinder aufhorchten.

“Oh, das ist aber interessant, dass nicht alle einverstanden sind”, versuchte ich das gehörte aufzugreifen.

“Ha, das ist ja logisch”, meinte das eine Kind. “Wenn die einen wieder öffnen dürfen und die anderen nicht, ist es ja klar, dass sich welche benachteiligt fühlen! Manche möchten halt lieber in Restaurant und nicht einkaufen. Oder am liebsten gleich beides gleichzeitig.”

“Ja, genau,” meinte ich. “Aber es geht halt nicht anders derzeit. Daran ist einfach die Pandemie schuld. Darüber haben wir ja schon oft gesprochen. Es geht einfach nicht, dass es für alle gerecht sein kann. Dies erklärt ja auch der Bundesrat immer und immer wieder.”

Beide Kinder essen schweigend und in Gedanken versunken weiter. Ich spüre meine leise Enttäuschung darüber, dass das Gespräch nach dem interessanten Start bereits endet.

Da beginnt das eine Kind von neuem: “Das ist halt wie in der Schule. Die einen finden es auch nicht schlimm, wenn der Lehrer oder die Lehrerin eine Rechnungsstunde ankündigt und die anderen jaulen auf, weil sei es doof finden.”

“Ja, es spielen auch nicht alle Kinder gerne Unihockey,” erwidert wiederum das andere Kind mit einem verständnislosen Blick, denn es lieeeebt Unihockey.

Ich ergreife jetzt die Gelegenheit und frage: “Und was gäbe es denn nun für eine Lösung für die Benachteiligten? Zumindest im ersten Moment?”

Es ist eine Weile still und alle widmen sich wieder dem Frühstück.

“Man muss es halt über sich ergehen lassen,” meint dann das ältere Kind und ich staune über diese Wortwahl.

Ich frage in die Runde: “Gäbe es denn noch eine andere Sicht? Vielleicht eine aktivere?”

“Ja”, erwidert das das andere Kind, “man könnte neu verhandeln?” Nach einer kurzen Denkpause, gehen wir darin einig, dass es ja eben nicht möglich ist, weiter zu verhandeln, denn die Situation muss akzeptiert werden wie sie ist.

Ich spüre, dass das MÜSSEN bedrückend im Raum steht. Beide Kinder kennen die Erfahrung, etwas zu müssen, aus ihrem Alltag. Die Ausweglosigkeit, die damit im Raum steht und eine Hürde sein kann. Es bedrückt mich, dass als Lösung nur “Es über sich ergehen lassen” im Raum steht, obwohl diese je nach Situation natürlich auch sinnvoll sein kann.

Nun rennt uns die Zeit davon und ich spüre, dass es wohl nicht möglich sein wird, die Kinder bei einer eigenen Lösungsfindung zu begleiten. Dennoch möchte ich dies nicht so im Raum stehen lassen. Es fühlt sich wie eine verpasste Chance an.

Ich ergreife ein Blatt Papier und schreibe auf die eine Seite:

“Ich lasse es über mich ergehen! – Passiv”

und auf die andere

“Ich mache das Beste daraus! – Aktiv”

Nachdem ich beiden Kindern die beiden Seiten nacheinander gezeigt habe, liegt Aufbruchstimmung in der Luft. Bald werden alle in ihren individuellen Alltag starten. Da meint das eine Kind, während es bereits aufsteht: “Ha, man kann ja jetzt zum Coiffeur und wenn dann die Läden öffnen, dann kann man sich ein neues Outfit kaufen und hat dann im nächsten Monat wieder Geld, um neu gestylt, mit tollen Kleidern ins Restaurant essen gehen! Ich glaube, so macht man das Beste daraus.”

Mit diesem Text möchte ich aufzeigen, dass es aktive und passive Handlungsweisen gibt. Dabei ist es mir wichtig festzuhalten, dass dabei nicht gewertet werden darf, welche davon ein Mensch wählt. Dies hängt von vielen Faktoren ab. Uns Aussenstehenden bleibt dann wiederum die Wahl, ob wir es über uns ergehen lassen und/oder das Beste daraus machen. Wichtig dabei ist, dass wir handlungsfähig sind, um uns frei für die für uns stimmige Lösung zu entscheiden.

In Gedanken bin ich (und ich weiss auch meine Kinder) bei all den Menschen, die es in der momentanen Situation schwer haben und mit wirtschaftlichen Sorgen kämpfen. Für sie halten wir uns penibel an alle Auflagen des Bundes und hoffen damit beitragen zu können, dass sich die Situation verbessert. Nebenbei plane ich meinen nächsten Coiffeur-Besuch, die Kinder benötigen alle neue Sommerkleider und es gibt eine umfangreiche Liste mit geplanten Museum- und Restaurantbesuchen.

Was letztens passierte und ich danach über mein Verhalten den Kopf schütteln musste

Manchmal stehen wir auf dem Schlauch oder könne den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen. Das ist in dem Moment zwar blöd, aber ist auch immer eine Chance für eine neue Erfahrung.

Neue Ideen entstehen manchmal sehr unerwartet

Beim gemeinsamen Spielgruppen-Znüni sass ich mit zehn Spielgruppenkindern am Tisch. Die Rucksäcke und Täschli waren ausgepackt und alle gerade dabei ihre Znüniböxli zu plündern. Da stellte eines der Kinder fest, dass es kein Getränk dabei hatte. “Mirjam, ich habe kein Trinkfläschli dabei”, meinte es zu mir. Mein erster Gedanke war ein freudiger, denn es ist ein grosser Schritt, wenn ein Kind von sich aus Hilfe holt, wenn es diese braucht. Mein zweiter Gedanke war sofort lösungsorientiert. Für vergessene Flaschen, haben wir Trinkbecher in Reserve. Einen solchen habe ich dann auch gleich geholt und vor dem Kind auf den Tisch gestellt. “Wer von euch, möchte G. etwas aus der eigenen Trinkflasche spenden?” fragte ich dann in die Runde, denn die anderen Kindern hatten die Situation aufmerksam mitverfolgt. Ich dachte mir, anstatt Wasser im Nebenraum zu holen, schütten wir einfach aus einer der 9 vollen, auf dem Tisch stehenden Flaschen etwas in den Becher. Entgegen meiner Erwartungen meldete sich keines der Kinder. Normalerweise gehören Spielgruppenkinder zu den hilfsbereitesten Menschen die ich kenne. Ich war also etwas perplex. “Na dann”, meinte ich zu G. ,”möchtest du etwas von meinem Tee?” G. schüttelt verneinend den Kopf, was mich ein zweites Mal erstaunen liess. Normalerweise wollen bei einem solchen Angebot das angesprochene Kind, plus mehrere weitere, unbedingt von meinem Tee haben. Nun gut. Schlussendlich lösten wir die Situation so indem ich Wasser aus dem Hahn holte. Nun waren alle zufrieden und die Znünipause und auch der weitere Spielgruppenvormittag verliefen ohne unterwartete Zwischenfälle.

Ich vergass die Situation, bis ich am Nachmittag während einer Lernberatung mit einer Kundin wieder daran erinnert wurde. Wir sprachen während der Beratung über das Znüniteilen zu Coronazeiten. Und HEUREKA! Bei mir ging wortwörtlich das Licht an! Das betretene Schweigen, die Zurückhaltung, das für mich ungewohnte Verhalten der Spielgruppenkinder, das Kind welches auf keinen Fall von meinem Tee wollte. Wegen CORONA war doch Znüni teilen strengstens verboten! Was für mich jahrelang kein Problem war und unzählige Spielgruppen-Generationen jahrelang zelebriert hatten, die beliebte Znüni-Teilete, das ist für die aktuellen Spielgruppekinder etwas vollkommen unbekanntes. Es ist etwas was nicht erlaubt ist und das diese Kinder deshalb auch nicht kennen und ich befürchte, auch (zumindest in der Spielgruppe) nie kennenlernen werden.

Während es für mich als Leiterin eine Spielgruppenzeit vor Corona gab, nun Spielgruppenzeit während Corona gibt und dann hoffentlich eine nach Corona (die in diesem Fall hoffentlich ähnlich oder genauso wie die vor Corona aussieht), gibt es für diese Kinder nur die mit Corona. Meine Frage nach dem Wasser umschütten und teilen (was ja eigentlich auch mit Corona total unbedenklich gewesen wäre), war für diese Kinder ein absolutes No-Go. Ein Regelverstoss. Znünis und alles was dazu gehört, wird NICHT geteilt. Ich verwirrte sie mit meiner Frage bzw. brachte sie vielmehr sogar in eine unangenehmen Situation. Im Nachhinein bin ich dankbar, dass ich die Situation löste, in dem ich Wasser holte und nicht indem ich eines oder mehrere Kinder dazu überredete Wasser zu geben. Es hätte alles verschlimmert.

Nun frage ich mich im Nachhinein, was ich hätte anders machen können. Wie würde meine perfekte Lösung aussehen? Es hätte wohl alles verändert, wenn ich gefragt hätte, weshalb keiner Wasser geben möchte. Ganz sicher hätte dann eines der Kinder gemein: “Das ist doch wegen diesem Corona.” (Ich sage euch, dieser Satz gehört auch bei Kindern in diesem Alter zum aktiven Wortgebrauch). Dann hätte ich die Diskussion dahin lenken können, was beim Umschütten von Wasser in einen Becher anders ist, als bei einer Hand die evtl. schon am Mund war ins Böxli vom Gegenüber reckt. Wir hätten alle viel gelernt, über unser Denken, über die Situation und über den Umgang mit einem Virus in Alltagsituationen.

Eine verpasste Chance! Wie schade! Ich könnte mir jetzt Vorhaltungen und Gedanken machen; über mein Verhalten als Spielgruppenleiterin, mein Versagen als Evolutionspädagogin®, über den Stress, der mich in der Situation nicht klar denken liess.

Das mache ich aber nicht. Im Gegenteil. Es sind genau solche Situationen die mich motivieren weiter zu lernen, aufmerksam zu sein, zu kommunizieren und es hat mich auch dazu gebracht diesen Blogbeitrag zu schreiben. Vielleicht fühlst du dich dadurch angeregt einmal mehr das Gegenüber nach seiner Sicht zu fragen: “Wieso ist dir dies wichtig?”, “Weshalb verhältst du dich so?”, “Wie können wir diese Situation gemeinsam lösen?”.

Und die Spielgruppenkinder? Zu erst einmal baue ich auf eine der Stärken von Kindern. Nämlich, dass sie nicht nachtragend sind. Sie verzeihen einem und geben wieder eine neue Chance. Gerade deshalb will ich sie nicht enttäuschen und die neue Chance nutzen. So werde ich an einem der nächsten Spielgruppenvormittagen eine Kanne Tee mitbringen und eine Runde spendieren. Natürlich werden wir bei dieser Gelegenheit auch besprechen, dass Tee aus einem gemeinsamen Krug in einem eigenen Becher kein Grund für Angst vor Corona ist.

Suchst du auch eine neue Sicht auf Dinge? Möchtest du vermeintlich unglücklich verlaufene Situationen positiv sehen? Macht es dir Mühe dich in dein Gegenüber einzufühlen? Die Evolutionspädagogik® ermöglicht unerwartete Erfahrungen, die deinen Alltag, dein Leben bereichern. Melde dich noch heute bei mir für einen Beratungstermin.

Aus Einzelteilen zum grossen Ganzen

Homeschooling – ein Tagebuch – Tag 55

Eine Familie bestehend aus Vater, Mutter und 3 Kindern wird durch die Schulschliessung, eine Massnahme der Schweizer Regierung aufgrund der Corona Pandemie, mit Homeschooling konfrontiert.

Mittwoch, 6. Mai 2020

Von Prioritäten und der Kraft sich nicht zu verlieren

Es ist ein grosser Kraftaufwand Menschen beim aufwachsen zu begleiten. Mehr als alles andere, braucht es Energie, Mut, Verständnis und Gelassenheit. Da es ein individueller Weg ist und jede Fähigkeit sowieso nur durch eigenes erlernen angeeignet werden kann, ist es nicht möglich sich dabei durch Theorie, Ratgeber oder mittels Vorbilder durch zu mogeln. Die Kinder lassen dies sowieso nicht zu. Jedes von ihnen ist so einzigartig und dabei auch eigenartig, so dass es einfach keine Ausweichmöglichkeiten und Schleichwege gibt. So ist die Welt. Dieser Weg ist besonders hart und gnadenlos, denn dein Kind ist das liebste und kostbarste was du hast und gleichzeitig strebt es vom ersten Moment in seinem EIGENEN Universum seiner EIGENEN Entfaltung entgegen. Für sein Wachstum ist ihm jede Ressource recht. Deshalb holt es sich auch alles was es von dir und seiner Umwelt kriegen kann.

Was heisst das nun für mich persönlich als Mutter?

Mein Leben ist seit der Geburt des ersten Kindes davon bestimmt, von einer Gratwanderung zwischen geben und abgrenzen, abwägen und nachgeben, zuhören und weghören, hoffen und glauben. Gleichzeitig lebe ich in meinem eigenen Universum und strebe meiner eigenen Entfaltung entgegen. Es gibt so vieles was ich mir selber holen und erlangen möchte……….. ohne Ressourcen abgeben zu müssen. Diese Diskrepanz ist ein Spannungsfeld, welches Kraft gibt, aber auch viel Kraft kostet.

Dies ist das Los und der Segen der Mutterschaft.

Diese Erkenntnis hilft mir dabei:

  • Mich nicht mit anderen Mutter zu vergleichen, denn meine Kinder sind anders als ihre und ich selbst bin anders
  • Auch einmal wütend sein zu dürfen, wenn mir Zeit für mich fehlt
  • Mir Egoismus zu erlauben, wenn ich meine Kraft für mich nutzen will
  • Zu verwöhnen und umsorgen, wenn ein Kind es einfordert
  • Achtsam auf meine Bedürfnisse zu achten
  • Erziehungsratgeber als Erfahrungsberichte anderer zu sehen und als Ermutigung für eigenen Erfahrungen zu nutzen
  • Hilfe anzunehmen und einzufordern, denn sie ist nötig und wichtig um Kinder beim heranwachsen zu unterstützen
  • Meine eigenen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und darauf hinzuarbeiten
  • Die Kinder als eigenständige Persönlichkeiten zu respektieren und sie dabei zu unterstützen, sich nach ihren eigenen Vorstellungen entfalten und entwickeln zu können
  • Meine Möglichkeiten sind begrenzt und ich bin nicht für alles verantwortlich
  • Jede Hürde ist eine neue Chance für Veränderung und Wachstum
  • Verzweiflung, Tränen und Frust sind Gefühle die Berechtigung haben
  • Das Leben ist zu kurz, um es nicht in vollen Zügen zu geniessen
  • Loslassen! Vorstellungen, Wünsche, Erwartungen und besonders die Kinder!

Dieser Text ist entstanden, derweil ich meinem Sohn im Englisch unterstützt und meiner Tochter beim zusammensuchen ihrer Schulutensilien geholfen habe. Meine Ressourcen sind in diesem Fall in verschiedene Richtungen geflossen und nicht wie in meiner Idealvorstellung allein in diesen Beitrag.

Hol dir was du willst!

Homeschooling – ein Tagebuch – Tag 49


Eine Familie bestehend aus Vater, Mutter und 3 Kindern wird durch die Schulschliessung, eine Massnahme der Schweizer Regierung aufgrund der Corona Pandemie, mit Homeschooling konfrontiert.

Donnerstag, 30. April 2020

Die Möglichkeit unmögliches zu schaffen – oder dem unmöglichen die Möglichkeiten auszuschöpfen

Heute hatte ich genug. Von Corona? Ach lassen wir Corona mal beiseite. Das ist in meinem Universum Alltag eigentlich recht belanglos. Momentan habe ich einfach genug von:

  • Mir Gedanken zu machen, wann ich den PC einmal für mich haben werde, um ein zwei Dinge zu erledigen
  • Das Kind erzählen zu lassen und zu merken, dass mir meine eigenen Gedanken nicht erlauben, ihm zuzuhören
  • Es trotzdem weitererzählen zu lassen
  • Mich deshalb als schlechte Mutter zu fühlen
  • Die Kinder ständig anzuspornen, doch einmal an einer Aufgabe dran zu bleiben und mich dabei selber zu fragen, wieso ich so töne, wie ich nie tönen wollte
  • Gedanklich durchzugehen, ob und welche Kinder bereits ihr Musikinstrument gespielt haben
  • Abzuwägen, ob man die Kinder aufschreckt, obwohl sie grad so schön beschäftigt sind (natürlich nicht am Schulstoff), damit sie ihre Instrumente üben, aufräumen etc…. (Liste ist beliebig verlängerbar)
  • Mich zu fragen, was es mittags zu essen gibt und ob die halbe Stunde die mir fürs kochen bleibt, überhaupt dafür reicht. Meist muss dann eh innert einer Viertelstunde gekocht sein
  • Mir zu sagen, dass ich eine gute Mutter bin und einfach die Umstände scheisse sind
  • Mich zu fragen, ob es nachlässig ist, den ganzen Tag kein einziges Mal die Nachrichten gehört zu haben
  • Nebst der vielen Schul-Onlinezeit der Kinder, am Nachmittag trotzdem die Ipads zu erlauben und sie damit sogar in ihre Zimmer zu schicken
  • Ständig abzuwägen ob es ok ist, die Aufgaben abzubrechen, wenn die Zeit Vorgabe abgelaufen ist.
  • Ständig abzuwägen ob es ok ist, das Kind weiter an den Aufgaben arbeiten zu lassen, wenn die Zeit Vorgabe abgelaufen ist
  • Zu merken, dass eine Evo-Übung für ein Kind sinnvoll wäre. Diese Feststellung zu verdrängen, weil ich jetzt einfach nicht auch noch Energie für eine Lernberatung habe
  • Mich alle halbe Stunde zu fragen, ob ich am Abend schon wieder eine Weinflasche öffnen soll/kann/darf
  • Mich ständig zu fragen, ob ich das Kind (multipliziert mit 3) nicht noch mehr, fördern, antreiben, in Ruhe lassen oder anhören sollte
  • Neid und Frustration zu verspüren, wenn der Mann zur Arbeit fahren kann
  • Neid und Frustration zu verspüren, wenn der Mann wieder Daheim von der Arbeit berichtet
  • Angst zu haben, wie das bloss wird, wenn all das Programm und die Verpflichtungen noch weiter zunehmen (Tag für Tag kommt wieder mehr dazu)
  • dass der Begriff “Schutzkonzept”, in meinem Kopf als Synonym “alles wird anstrengender, langsamer und komplizierter” abgespeichert ist
  • dass ich meine Gedanken nicht bremsen kann, um allem/allem Aufmerksamkeit zu schenken
  • dass ich meinen Gedanken nicht freien lauf lassen kann, weil ich allem/allen Aufmerksam schenke
  • diese Liste endlos erweiterbar ist

Das einzige was ich heute tun konnte ist, den Schultag abzubrechen und in den Gartenmarkt zu fahren. Meine Rettung ist nämlich momentan all die Zeit die ich im Garten verbringe. Es ist für mich Meditation, Anstrengung, etwas erschaffen und beobachten, wie sich daraus selbst etwas erschafft. Ich halte mich sozusagen an einer übergeordneten Gesetzmässigkeit fest, die mir im Gegensatz zu einer Pandemie, recht vertraut ist. Ausserdem kann ich dabei wunderbar aus dem Haus flüchten und bin trotzdem erreichbar. Es tat ausserordentlich gut neue Gartenbewohner kaufen zu können und nun ist mir auch total klar, weshalb die Gartencenter in der Öffnungsstrategie eine so grosse Rolle spielen. Also doch was gelernt. Auch die Kinder die dabei waren. Dazu steht bestimmt etwas im Lernplan21 und somit ist mein Gewissen frei von Schuld.

Am Nachmittag habe ich mir dann Lesezeit gegönnt. Diese ist tagsüber momentan eine Seltenheit und nachts verschlafe ich sie. Wobei, eingeschlafen bin ich dann auch…. Als ich aufwachte, lag eine freundliche Aufforderung auf mir drauf. Ja, machen wir mal weiter….

Von der Müdigkeit übermannt

Homeschooling – ein Tagebuch – Tag 48 Nr.2

Dieser Post musste heute noch erfolgen, weil ich mir damit etwas von der Seele schreibe, was mich schon seit letzter Woche umtreibt.

Mittwoch, 29. April 2020

Wieso es mich stört, dass Grosseltern ihre Grosskinder umarmen dürfen

Nein, natürlich stört mich nicht die Handlung an und für sich. Denn unbestritten ist es etwas wunderbares und erlösendes, wenn körperliche Nähe zwischen Erwachsenen und jüngeren Kindern kein gesundheitliches Risiko bedeutet. Damit kehrt unbestritten etwas Normalität in unseren Alltag zurück.

Viel mehr stört mich, wie dies kommuniziert wird und was damit implementiert wird. Wieso dürfen die (unter 10-jährigen) Grosskindern “von ihren Grosseltern umarmt werden” und “nicht Grosseltern und Enkel*innen dürfen sich umarmen”? Wieso wird von der Umarmungen nur von Seite der Grosseltern gesprochen und nicht einer gegenseitigen? Und wäre es nicht sinnvoller etwas anderes in den Vordergrund zu stellen? Ein gegenseitiges Gespräch? Ein gemeinsames Sirup trinken? Ein Bilderbuch erzählen? Etwas zusammen basteln? Was bedeutet es für die Kinder, wenn sie eine Umarmung bekommen, aber keine sonstige Nähe und Aufmerksamkeit? Denn das Betreuen der Enkel*innen, eine ist nämlich noch immer nicht erlaubt. Wieso nicht? Wieso stellt dies Niemand in Frage? Weshalb wird allen zugetraut, im Zuge der Öffnung Verantwortung für die Gesundheit aller zu tragen und Eltern können dies bei der Abgabe ihrer Kinder bei den Grosseltern nicht? Wo ist da der Sinn dahinter? Ich bin absolut keine Verschwörungstheoretikerin, aber man könnte hier einiges hinein interpretieren.

Ist es einfach eine Umarmung, die die Enkel*innen zu leisten haben, um dann wieder in die Krisenbelanglosigkeit abzutauchen?

Was meint ihr? Bewegt sich hier mein zugegeben penibles Gehör für Sprache und Kommunikation auf Abwegen?

Meine Gedanken gehen manchmal mysteriöse Wege

Homeschooling- ein Tagebuch – Tag 42

Eine Familie bestehend aus Vater, Mutter und 3 Kindern wird durch die Schulschliessung, eine Massnahme der Schweizer Regierung aufgrund der Corona Pandemie, mit Homeschooling konfrontiert.

Donnerstag, 23. April 2020

Auf der Suche nach Achtsamkeit

Es fühlt sich an wie in einer Waschmaschine. Die Tage fliessen und verwässern. Oft weiss ich nicht wo unten, oben, vorne und hinten ist. Eindeutige Stressanzeichen. Gestern habe ich unsere beiden Jüngsten zur Seite genommen und ihnen erzählt, wie das alles auf mich einprasselt. Wir sitzen zwar derzeit so oft nebeneinander wie sonst nie, aber mein Geist ist währenddessen überall und nirgends. Ich habe ihnen erklärt, dass es für mich überhaupt nicht stimmig ist, dass es aber der derzeitigen Situation geschuldet ist, dass ich selten voll und ganz für sie da sein kann. Es geht einfach nicht anders. Dabei war es mir wichtig, dass sie wissen, dass sie trotz allem an erster Stelle stehen, denn seit jeher gilt bei uns “Family first”. Wir haben deshalb vereinbart, dass sie immer ein Vetorecht haben. Was bedeutet, dass ich, wenn es für sie nötig ist, alles stehen und liegen lasse. Das heisst, der Laptop wird zugeklappt, das Telefon weggelegt und auch das Handy ausgeschaltet. Wenn sie es brauchen, dann sollen sie 100 % Aufmerksamkeit bekommen.

Achtsamkeit ist ein hohes Gut. Davon bin ich fest überzeugt. Unser Alltag ist Corona verschuldet scheinbar überhaupt nicht achtsam. Aber Achtsamkeit wartet bis sie dran ist. Achtsamkeit leben wir an den Nachmittagen auf unseren Fahrradtouren durch den Wald und wenn wir auf der Parkbank den Vögel lauschen. Auch wenn es nur 10 Minuten sind, bis das Handy wieder klingelt. Ich bin auch der Meinung, dass es sehr achtsam ist zu bemerken, dass die Achtsamkeit fehlt.

Achtsamkeit bedeutet für mich auch mit meinen Kinder zu sprechen, wenn ich die Last verspüre, dass ich ihnen nicht gerecht werde. Im gleichen Zug fördert es die Achtsamkeit der Kinder, wenn sie lernen auf ihre Bedürfnisse zu achten. Als Evolutionspädagogin© erkenne ich auch aggressives Verhalten, Rückzug, Unruhe, Gefühlsausbrüche als Hinweis darauf, dass das Kind Aufmerksamkeit benötigt. Dann ist es einfach nicht möglich, dies sprachlich zu benennen, da das unterbewusste Denken den Stress zu lösen versucht.

Natur pur

Hausaufgaben – 10 Tipps aus unserem Alltag

«Hast du deine Hausaufgaben erledigt?» diese Frage fällt in jedem Haushalt mit Schulkindern. Die Reaktion der Kinder ist so verschieden, wie die Kinder sind. Die einen sind gewissenhaft, erledigen diese von sich aus gleich nach dem Essen. Geniesst das, wenn das so ist! Andere wiederum kommen nach Hause und denken keinen Moment mehr an die Schule. Wunderbar, diese Kinder sind im Hier und Jetzt. Auch die Eltern haben ihre Vorstellungen. Manche möchten genau wissen, was zu tun ist und schauen gewissenhaft, ob alles erledigt wurde. Dann gibt es auch welche die die Kinder machen lassen und es der Schule überlassen zu überprüfen, ob alles erledigt wurde. Es gibt keine einheitlichen Lösungen und das ist auch gut so. 

Hier 10 Tipps aus unserem Alltag, die Eltern und Kind helfen einen eigenen Weg zu finden.

  1. Lass das Kind ankommen! Wenn ich nach einem Arbeitstag nach Hause komme, dann brauche ich einen Moment für mich. Vielleicht geht es deinem Kind auch so? Ich selber muss mich als Mutter jeweils bremsen, dann am liebsten würde ich alles über den Schultag erfahren. Jetzt heisst es aber durchatmen und abwarten……
  2. Mir hat es sehr geholfen, mich von meinem eigenen Pflichtgefühl frei zu machen. Meine Schulzeit ist beendet. Jetzt ist mein Kind dran. Was es aus der Schule heim bringt, ist in erster Linie seine Aufgabe. Dazu gehört es auch, dass es seine eigenen Erfahrungen damit macht.
  3. Das heisst nicht, dass ich nicht interessiert sein darf. Wenn das Kind von sicher aus erzählt, habe ich die Gelegenheit mir ein Bild zu machen. Ist das Kind gelassen und hat einen Plan oder ist es eher unsicher und unmotiviert? Ich höre wertfrei zu. Schwierig? Ja, aber probiere es, es zahlt sich aus.
  4. Jetzt ist ein guter Zeitpunkt das Kind zu fragen, wann es die Hausaufgaben erledigt. Je nach Alter kann das Kind dies noch nicht abschätzen. Dann hilft ein Angebot von zwei möglichen Zeiträumen z.B. vor dem Gitarrenunterricht oder wenn der Papi heimkommt.
  5. Lass das Kind den Arbeitsort wählen. Ich weiss, die Vorstellung das Kind arbeitet in seinem Zimmer am Pult ist in den Köpfen fest verankert. Allerdings ist das wohl in Zeiten von digitalen Nomaden sowieso altertümlich. Wieso die Aufgaben nicht mit zum Grosi nehmen oder auf dem Boden erledigen? Unter dem Tisch oder im Gartenhaus? Meine Kinder haben lange den Küchentisch bevorzugt. Sie brauchten viel Sicherheit und ich war immer in der Nähe, wenn sie Hilfe brauchten.
  6. Wenn das Kind dich gerne in der Nähe hat, dann braucht es diese Sicherheit. Ich achte dann drauf, dass ich auch etwas zu tun habe. Die Verantwortung soll beim Kind bleiben. Natürlich helfe ich, wenn das Kind danach fragt, aber nur so viel wie nötig.
  7. Die Luft ist draussen? Gehirnsportler brauchen viel Flüssigkeit. Ermuntere das Kind zu trinken. Ab und an gibt es bei uns ein «Energiewässerli» (etwas Puderzucker im Wasser verrührt).
  8. Unbedingt an Bewegungspausen denken. Eine Runde auf dem Trampolin oder der Slackline geben einen neuen Energieschub. Das Gehirn braucht Bewegung um leistungsfähig zu sein. Reihen üben oder Gedicht auswendig lernen machen wir auch auf dem Balancierbrett oder beim Ball werfen! 
  9. Streicht das Wort müssen aus dem Wortschatz. «Ich mache meine Hausaufgaben», tönt so viel motivierender als «Ich muss noch meine Husi machen».
  10. Bleib gelassen. Hausaufgaben sind ein Teil des Schulalltags. Nicht mehr oder weniger. Keine Laufbahn hängt davon ab. Viel wichtiger ist es eine positive und wertfreie Grundhaltung zu behalten. Dies hilft dem Kind mehr für seine Zukunft.

Ich hoffe, du kannst einige meiner 10 Ideen in euerm Hausaufgaben-Alltag einsetzen. Vielleicht ist dein ultimativer Tipp nicht dabei? Vielleicht magst du ihn mit mir teilen?

Die Hausaufgabensituation ist sehr verfahren? Dein Kind steht immer wieder vor gleichen Problemen? In einer Evopäd.-Lernberatung erarbeiten wir eine individuelle Lösung für dein Kind. Melde dich noch heute bei mir.