Homeschooling – ein Tagebuch – Tag 21

Crossover-Bild über die Künstlerfreundschaft meiner jüngsten Tochter mit dem Streetartkünstler “Louane”/”The_Littlebrother”

Beim Nachtessen heute Abend seufzte ich und meinte, “Was soll ich nur heute im Blog berichten?” Da meinte die Erstgeborene: “Schreib doch, dass wir jeden Tag viel lernen und dass wir uns so wunderbar gegenseitig unterstützen und helfen.”

Genau! Wenn ich in als Erinnerung an die Corona-Zeit dereinst meine Blogbeiträge durchlesen werde, dann hoffe ich, dass ich bei Tag 21 ein paar sentimentale Tränchen verdrücke. Das wird der Zeitpunkt sein, an dem die wunderbaren Gemeinschaftsgefühle wieder hochkommen, die wir derzeit erleben. Wir haben alle viel Zeit für Gespräche, können unseren Kindern neues beibringen, neue Facetten voneinander kennen lernen und dennoch hat jede/r noch viel Freiraum, um eigene Ziele zu verfolgen. All das ist massenhaft vorhanden und kann verschwenderisch eingesetzt werden. Während im regulären Alltag (ich erinnere mich nur noch schwammig, wie kann das sein?!) immer ein Blick auf die Uhr dazugehört und die Kalkulation wie viel Zeit noch bleibt. Diese Entschleunigung, und das spüre ich sehr deutlich, schätzen die Kinder sehr.

Was tun wir, damit es auch danach so bleibt?

Sommer 2019 – Damals war die Welt noch belebt und wir suchten Ruhe auf dem Dach – Kettenreaktion 2019

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