Homeschooling – ein Tagebuch – Tag 16

Eine Familie bestehend aus Vater, Mutter und 3 Kindern wird durch die Schulschliessung, eine Massnahme der Schweizer Regierung aufgrund der Corona Pandemie, mit Homeschooling konfrontiert.

Samstag, 28. März 2020

Heute war ich zum ersten Mal seit zwei Wochen unterwegs. Lediglich in den Unverpackt laden in Biberist. Zuerst fühlte es sich an, als würde ich ein Verbrechen begehen und als ich dann dort war, fühlte es sich an wie immer. Einmal mehr ein Wechselbad der Gefühle. Die Autofahrt zum Laden und zurück war ebenfalls sehr speziell. Ich sah viele Menschen, alt und jung. Da ertappte ich mich beim Gedanken, ob wir denn die einzigen sind, die tagelang Daheim hocken und keinen Kontakt zur Aussenwelt haben. Dann musste ich schmunzeln, denn auch ich war ja grad unterwegs und weckte bei anderen den Eindruck, ich wäre ständig unterwegs.

Ansonsten waren wir heute sehr geschäftig. Nebst den Einkäufen, hat Dominic mit den Kindern im Garten gewerkelt, ich konnte endlich eine grössere Küchenschicht einlegen und allerlei vorkochen und haltbar machen (Müesli, Äpfelmus, Hamburger, Sugo etc.). Zwischendurch konnte ich sogar eine Woche Zeitungen nachlesen und etwas aus meiner Ukulele klimpern. Kleine Auszeiten, die so schon lange nicht mehr möglich waren.

Coiffeursalon im Garten.

2 Gedanken zu „Homeschooling – ein Tagebuch – Tag 16#8220;

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